Was übrig bleibt - von Stimme und Sprache

July 3rd, 2018 by Tessa

Neues Kran-Projekt in Kooperation mit dem Integrationshaus Köln gestartet…
Mach mit und steig noch ein !

Sie kommen aus verschiedenen Ländern. Sie sind geflüchtet, zugewandert, hier geboren. Sie sprechen jede Menge Sprachen und bilden als Projektteilnehmer das Ensemble VOICES, das sein zweites Projekt realisiert: WAS ÜBRIG BLEIBT.
 
Wir arbeiten an Stimmklängen und dem freien Einsatz von Sprache. In diesem Labor geht es um die einzelne Stimme ebenso wie um den gemeinsamen Ton, um non-verbalen Ausdruck wie um die Übersetzungsvorgänge und den Dialog unterschiedlicher Sprachen.
 
Wir experimentieren gemeinsam mit der Vielstimmigkeit eines polyglotten Sprechchors und der stummen Erzählung der Geste. Wir erforschen Klangphänomene und das Fühlen einer Gruppe im Raum. Was bleibt übrig, wenn wir den Klang der Stimme vom Inhalt der Sprachen trennen? Was verstehen wir, wenn wir sinnliches Wahrnehmen von begrifflichem Denken trennen?
 
Integrationshaus e.V.
Ottmar-Pohl-Platz, 51103 Köln
 
So 01.07. – 11-16 Uhr
So 08.07. – 11-16 Uhr
Montag, 23. Juli bis Donnerstag, 26. Juli jeweils von 14:00 bis 19:00 Uhr
Für den 26.07. ist im Anschluss an den letzten Termin eine kleine Präsentation geplant.
 
TEILNAHME IST KOSTENLOS – offen für alle Interessierten - Kontinuität wäre schön, tageweise Teilnahme aber auch möglich (bitte kurze Rücksprache).
 
Anmeldung unter
voiceout@gmx.de

Projektförderung: NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

Ausstellungsraum Brauchbarkeit / STRIZZI

June 6th, 2018 by Martina

brauchbarkeit/ STRIZZI zeigt seit 2013 junge künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland im heterogenen Stadtteil Köln-Kalk.

Ab dem 1. Juni 2018 nennt sich der Raum unter Leitung von zusätzlich 3 neuen Kuratoren und einem neuen Konzept STRIZZI.

Primär raumbezogene Arbeiten aus den Bereichen Installation, Skulptur, Fotografie, Malerei und Medienkunst werden um Performances, Künstlergespräche und Konzerte zeitgenössischer Musik ergänzt. Jeweils im Sommer bietet brauchbarkeit im Rahmen einer einmonatigen Residency talentierten ausländischen KünsterInnen einen Raum zur Entwicklung neuer Arbeiten mit anschliessender Ausstellung.
Der Ausstellungsraum wird von Martina Höfflin, Lisa Klosterkötter, Florian Müller, Sally Müller, Simon Roth, Julius Terlinden und Andreas Felix Tritsch einzeln und im Kollektiv, kuratiert.

brauchbarkeit ist Mitglied des AIC (Kunstiniativen in Köln), wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und ist ein Projekt des Kran51 e.V.

Mehr Infos unter: www.brauchbarkeit.space

Kontakt unter: ausstellungen@brauchbarkeit.de

Voice Out Teampremiere

July 31st, 2017 by Tessa

VOICE OUT
von Stimme und Sprache
über Flucht und Hiersein
ein 30-minütiger Film
mit Musik, Video und Textbeiträgen
von und mit jungen Geflüchteten

ein Video- und Musikprojekt von Kran51 e.V.
in Kooperation mit dem Integrationshaus Köln
und freundlicher Unterstützung des Fonds Soziokultur
und der Rheinenergiestiftung Kultur

VOICE OUT

May 24th, 2017 by Tessa

Erste Dreharbeiten 2016

Seit 2016 arbeiten jugendliche Migranten aus verschiedenen Länder zusammen mit Künstlern aus den Sparten Musik, Videokunst und Literatur in Kooperation mit dem Intregrationshaus Köln-Kalk an dem partizipativen Kulturprojekt einer Video-Oper, als einem modernen Versuch des Musiktheaters. Gefördert von der Rheinenergiestiftung Kultur und dem Fonds Soziokultur.

Der Name “VOICE OUT” steht dabei sowohl für eines der wichtigsten Projektziele als auch bezieht er sich gleichzeitig auf das, was wir mit den Jugendlichen auch als künstlerisch-politisches Statement thematisieren wollen: „eine Stimme zu haben“ - auch wenn für sie Sprache eine Barriere darstellen mag.
Eine große Rolle spielen dabei auch das Thema “Sprachlosigkeit” selbst und der Aufbau einer künstlerischen Plattform, die einer marginalisierten Position der Gesellschaft eine Möglichkeit gibt, Ihre Stimme zu zeigen. Das experimentelle Format einer Video-Oper ermöglicht dabei den Einbezug von künstlerischen Ressourcen und Stärken der Jugendlichen auf allen möglichen, auch nonverbalen Ebenen.

Musikaufnahmen im Studio des Integrationshaus

WAS IST NORMAL - Video- Text-und Musikprojekt

May 19th, 2015 by Tessa

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Jugendliche Migranten verschiedener Nationen fragen, berichten & singen als Experten von Dort & Hier. Ein poliphones Video- Text-und Musikprojekt an den kulturellen Länder- und künstlerischen Formatgrenzen.

Statements from Abroad

Dokumentarische & performative Video-Statements treffen auf experimentelle Klänge & polyglotten Sprechgesang. Triumphal ertönt wiederkehrend die Frage als Refrain: Und ich frage Dich - was ist normal ?

Zum Video gehts hier:    WAS IST NORMAL das Video auf Youtube

Dialogszene

Musikvideo-Szene Tanz

Als Kultur&Schule-Projekt mit Förderklasse 10 der Adolph-Kolping-Schule Köln Kalk - alle Schüler längstens 2 J. in Deutschland - sollte ein videobasiertes Ergebnis über & durch die Schüler entstehen, deren Form und Inhalt sich durch ihre Themen & Ausdrucksvorlieben gestaltet: Rasch kristallisierte sich die leitende Frage nach Normalität in alter & neuer Heimat heraus. Die Projektleiter von Kran filterten Talente, Perspektiven & Erlebnisse heraus und leiteten die Schüler darin an, sie in die Medien Sprache, Musik & Video zu überführen. Zugleich wurden die Fragmente und Stränge wieder sparten-und genreübergreifend verwoben.

Inspiriert von diesem Endergebnis planen die Projektleiter Fuhrmann, Janevski und Knapp das größer angelegte partizipative Jugend-Projekt VOICE OUT in Kooperation mit dem Integrationshaus Kalk, der Klangwerkstatt Süd und natürlich Kran51.

“Der große Demokrator”

January 30th, 2014 by isabelle reiff

der_grosse_demokrator

Köln-Kalk hat eine ähnliche Vorgeschichte wie Dortmunds Nordstadt:
ein ehemals florierender Stadtteil, dessen Industrien Arbeiter von Nah und Fern anzogen, so dass eine Multi-Kulti-Bevölkerung entstand, die jetzt, nach Wegfall der Arbeit(geber), neu zusammenwachsen muss, kann, soll.
Filmemacher Rami Hanze, selbst multikulti, ist 2012 nach Köln-Kalk gegangen - mit 10.000 Euro in der Tasche, die er in den Stadtteil investieren wollte. Wofür, das sollten die Bewohner entscheiden und untereinander aushandeln.
Sein Film “Der große Demokrator” zeigt, was draus geworden ist. “Der große Demokrator” läuft im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals “Stranger than Fiction” noch am Dienstag, den 7. Februar um 17.00 Uhr im sweetSixteen-Kino im Depot in der Immermannstr. 29, 44147 Dortmund.

Hier noch zwei Links zum Hintergrund des Films:
http://www.kran51.de/?p=413
http://www.hupefilm.de/dokumentarfilm/kalkfueralle.php

MY SPACES_2 DER FILM

October 1st, 2013 by isabelle reiff

“My Spaces_2 - Das Kulturrucksack_Projekt Nr. 2, die Video- und Soundwerkstatt im Kinder- und Jugendzentrum Gremberg, präsentiert eine weitere Arbeit: ein persönliches Porträt über die Stadtteile Kalk und Gremberg aus der Sicht von Jugendlichen, die hier leben. Herausgekommen ist eine sehr künstlerische, mit eigenen Sounds unterlegte Reportage, bei der viele unterschiedliche Menschen zu Wort kommen und die lebendige Buntheit der Stadtteile sichtbar wird. Zum Video auf Youtube geht’s hier entlang.

MY SPACES_2

June 17th, 2013 by isabelle reiff
MY SPACES_2

“My Spaces_2″ - Gremberg/Kalk - es geht weiter: Das Kulturrucksack_Projekt Nr. 2, die Video- und Soundwerkstatt im Kinder- und Jugendzentrum Gremberg hat wieder begonnen!

Alle Jugendlichen zwischen 12-14 Jahren können mitmachen! Bis zu den Sommerferien treffen wir uns jeden Dienstag von 17.30-19.30 Uhr. Wo? Im Kinder- und Jugendzentrum Gremberg in der Odenwaldstraße 98, 51105 Köln (http://gremberg.jugz.de/info/.ws_gen/).

“My Spaces”: Das sind die Orte in Deinem Stadtteil, die Orte Deiner Freizeit und Deiner täglichen Umgebung: die Kreuzung, an der immer was los ist. Der Hinterhof, in dem du etwas Besonderes erlebt hast. Der Park, in dem Du ungestört bist. Der Kickerplatz um die Ecke und der Parkplatz vor dem Supermarkt.

“My Spaces” sind auch alle die Räume, die wir uns wünschen und auch die, die wir uns erschaffen. Eure Eindrücke, Ideen und Erfahrungen werden wir im Jugendzentrum und in der unmittelbaren Umgebung von Kalk und Gremberg sammeln und sie in Bild und Ton umsetzen. Mit Film und Musik könnt Ihr zum Ausdruck bringen, was Euch an diesen Orten wichtig ist. Dabei werdet Ihr von der Videokünstlerin Tessa Knapp und dem Musiker und Soundgestalter Kurt Fuhrmann unterstützt.

MY SPACES_2 Musikmachen
MY SPACES_2 Musikmachen

MY SPACES

January 17th, 2013 by isabelle reiff

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Über mehrere Wochen haben die Videokünstlerin Tessa Knapp und der Soundgestalter Kurt Fuhrmann zusammen mit Kalker Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 deren Lebensumfeld filmisch und musikalisch porträtiert. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem NRW-Landesprogramm “Kulturrucksack” verwirklicht. Die Filme sind jetzt auch bei Youtube zu sehen. Im ersten Film präsentieren die jungen Leute ihren gemeinsamen Lieblingsort. Es ist der Spielplatz hinter den Köln Arcaden. Der zweite Film beschäftigt sich mit den Lieblingsorten jedes Einzelnen:

Our Space / Kulturrucksackprojekt 2012

My Spaces - Video-und Soundwerkstatt - Kulturrucksackprojekt 2012

Das Projekt soll fort- und weitergesetzt werden. Leider wird die kooperierende Jugendeinrichtung AWO Deutz/Kalk in der Giessener Strasse in Kürze geschlossen. Daher wird derzeit eine alternative offiziell eingetragene Jugend- bzw. Sozialeinrichtung gesucht!

Hinter den Kulissen: My Spaces Klangwerkstatt (c) Tessa Knapp

RAUM FÜR ALLE

January 16th, 2013 by isabelle reiff

Am 1.12.2012 wurde gemeinsam entschieden, was mit den 10.000 € gemacht werden soll:

1. Der Raum in der Kalk-Mülheimer-Str. 61 wird von der Gruppe “Raum” für weitere 6 Monate betrieben. Dabei soll der Grundgedanke - ein Raum für alle - beibehalten werden. Der Raum lebt weiter als Café, Marktplatz, Treffpunkt, Veranstaltungsort und als Vernetzungsangebot. Das Konzept wird dahingehend angepasst werden, dass der Raum finanziell rentabel wird. Wer an der Gestaltung des Raums mitwirken will, meldet sich bitte bei Sandra Jasper, die sich mit ihren Mitstreitern weiterhin um den Raum kümmern wird: sag.ja@t-online.de

2. Eine “Selbstfinanzierte Leihgemeinschaft” erhält Anschubfinanzierung: http://www.kalkfueralle.de/gruppe-wir-sind-die-bank-self/

3. Zwei Umsonstregale sollen auf den Josephskirchplatz aufgestellt werden: http://www.kalkfueralle.de/gruppe-umsonstladen/

Sobald der Dokumentarfilm von Rami Hanze fertig ist, gibt es hier eine Meldung dazu.