Voice Out Teampremiere

July 31st, 2017 by Tessa

VOICE OUT
von Stimme und Sprache
über Flucht und Hiersein
ein 30-minütiger Film
mit Musik, Video und Textbeiträgen
von und mit jungen Geflüchteten

ein Video- und Musikprojekt von Kran51 e.V.
in Kooperation mit dem Integrationshaus Köln
und freundlicher Unterstützung des Fonds Soziokultur
und der Rheinenergiestiftung Kultur

VOICE OUT

May 24th, 2017 by Tessa

Erste Dreharbeiten 2016

Seit 2016 arbeiten jugendliche Migranten aus verschiedenen Länder zusammen mit Künstlern aus den Sparten Musik, Videokunst und Literatur in Kooperation mit dem Intregrationshaus Köln-Kalk an dem partizipativen Kulturprojekt einer Video-Oper, als einem modernen Versuch des Musiktheaters. Gefördert von der Rheinenergiestiftung Kultur und dem Fonds Soziokultur.

Der Name “VOICE OUT” steht dabei sowohl für eines der wichtigsten Projektziele als auch bezieht er sich gleichzeitig auf das, was wir mit den Jugendlichen auch als künstlerisch-politisches Statement thematisieren wollen: „eine Stimme zu haben“ - auch wenn für sie Sprache eine Barriere darstellen mag.
Eine große Rolle spielen dabei auch das Thema “Sprachlosigkeit” selbst und der Aufbau einer künstlerischen Plattform, die einer marginalisierten Position der Gesellschaft eine Möglichkeit gibt, Ihre Stimme zu zeigen. Das experimentelle Format einer Video-Oper ermöglicht dabei den Einbezug von künstlerischen Ressourcen und Stärken der Jugendlichen auf allen möglichen, auch nonverbalen Ebenen.

Musikaufnahmen im Studio des Integrationshaus

WAS IST NORMAL - Video- Text-und Musikprojekt

May 19th, 2015 by Tessa

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Jugendliche Migranten verschiedener Nationen fragen, berichten & singen als Experten von Dort & Hier. Ein poliphones Video- Text-und Musikprojekt an den kulturellen Länder- und künstlerischen Formatgrenzen.

Statements from Abroad

Dokumentarische & performative Video-Statements treffen auf experimentelle Klänge & polyglotten Sprechgesang. Triumphal ertönt wiederkehrend die Frage als Refrain: Und ich frage Dich - was ist normal ?

Zum Video gehts hier:    WAS IST NORMAL das Video auf Youtube

Dialogszene

Musikvideo-Szene Tanz

Als Kultur&Schule-Projekt mit Förderklasse 10 der Adolph-Kolping-Schule Köln Kalk - alle Schüler längstens 2 J. in Deutschland - sollte ein videobasiertes Ergebnis über & durch die Schüler entstehen, deren Form und Inhalt sich durch ihre Themen & Ausdrucksvorlieben gestaltet: Rasch kristallisierte sich die leitende Frage nach Normalität in alter & neuer Heimat heraus. Die Projektleiter von Kran filterten Talente, Perspektiven & Erlebnisse heraus und leiteten die Schüler darin an, sie in die Medien Sprache, Musik & Video zu überführen. Zugleich wurden die Fragmente und Stränge wieder sparten-und genreübergreifend verwoben.

Inspiriert von diesem Endergebnis planen die Projektleiter Fuhrmann, Janevski und Knapp das größer angelegte partizipative Jugend-Projekt VOICE OUT in Kooperation mit dem Integrationshaus Kalk, der Klangwerkstatt Süd und natürlich Kran51.

“Der große Demokrator”

January 30th, 2014 by isabelle reiff

der_grosse_demokrator

Köln-Kalk hat eine ähnliche Vorgeschichte wie Dortmunds Nordstadt:
ein ehemals florierender Stadtteil, dessen Industrien Arbeiter von Nah und Fern anzogen, so dass eine Multi-Kulti-Bevölkerung entstand, die jetzt, nach Wegfall der Arbeit(geber), neu zusammenwachsen muss, kann, soll.
Filmemacher Rami Hanze, selbst multikulti, ist 2012 nach Köln-Kalk gegangen - mit 10.000 Euro in der Tasche, die er in den Stadtteil investieren wollte. Wofür, das sollten die Bewohner entscheiden und untereinander aushandeln.
Sein Film “Der große Demokrator” zeigt, was draus geworden ist. “Der große Demokrator” läuft im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals “Stranger than Fiction” noch am Dienstag, den 7. Februar um 17.00 Uhr im sweetSixteen-Kino im Depot in der Immermannstr. 29, 44147 Dortmund.

Hier noch zwei Links zum Hintergrund des Films:
http://www.kran51.de/?p=413
http://www.hupefilm.de/dokumentarfilm/kalkfueralle.php

MY SPACES_2 DER FILM

October 1st, 2013 by isabelle reiff

“My Spaces_2 - Das Kulturrucksack_Projekt Nr. 2, die Video- und Soundwerkstatt im Kinder- und Jugendzentrum Gremberg, präsentiert eine weitere Arbeit: ein persönliches Porträt über die Stadtteile Kalk und Gremberg aus der Sicht von Jugendlichen, die hier leben. Herausgekommen ist eine sehr künstlerische, mit eigenen Sounds unterlegte Reportage, bei der viele unterschiedliche Menschen zu Wort kommen und die lebendige Buntheit der Stadtteile sichtbar wird. Zum Video auf Youtube geht’s hier entlang.

MY SPACES_2

June 17th, 2013 by isabelle reiff
MY SPACES_2

“My Spaces_2″ - Gremberg/Kalk - es geht weiter: Das Kulturrucksack_Projekt Nr. 2, die Video- und Soundwerkstatt im Kinder- und Jugendzentrum Gremberg hat wieder begonnen!

Alle Jugendlichen zwischen 12-14 Jahren können mitmachen! Bis zu den Sommerferien treffen wir uns jeden Dienstag von 17.30-19.30 Uhr. Wo? Im Kinder- und Jugendzentrum Gremberg in der Odenwaldstraße 98, 51105 Köln (http://gremberg.jugz.de/info/.ws_gen/).

“My Spaces”: Das sind die Orte in Deinem Stadtteil, die Orte Deiner Freizeit und Deiner täglichen Umgebung: die Kreuzung, an der immer was los ist. Der Hinterhof, in dem du etwas Besonderes erlebt hast. Der Park, in dem Du ungestört bist. Der Kickerplatz um die Ecke und der Parkplatz vor dem Supermarkt.

“My Spaces” sind auch alle die Räume, die wir uns wünschen und auch die, die wir uns erschaffen. Eure Eindrücke, Ideen und Erfahrungen werden wir im Jugendzentrum und in der unmittelbaren Umgebung von Kalk und Gremberg sammeln und sie in Bild und Ton umsetzen. Mit Film und Musik könnt Ihr zum Ausdruck bringen, was Euch an diesen Orten wichtig ist. Dabei werdet Ihr von der Videokünstlerin Tessa Knapp und dem Musiker und Soundgestalter Kurt Fuhrmann unterstützt.

MY SPACES_2 Musikmachen
MY SPACES_2 Musikmachen

MY SPACES

January 17th, 2013 by isabelle reiff

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Über mehrere Wochen haben die Videokünstlerin Tessa Knapp und der Soundgestalter Kurt Fuhrmann zusammen mit Kalker Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 deren Lebensumfeld filmisch und musikalisch porträtiert. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem NRW-Landesprogramm “Kulturrucksack” verwirklicht. Die Filme sind jetzt auch bei Youtube zu sehen. Im ersten Film präsentieren die jungen Leute ihren gemeinsamen Lieblingsort. Es ist der Spielplatz hinter den Köln Arcaden. Der zweite Film beschäftigt sich mit den Lieblingsorten jedes Einzelnen:

Our Space / Kulturrucksackprojekt 2012

My Spaces - Video-und Soundwerkstatt - Kulturrucksackprojekt 2012

Das Projekt soll fort- und weitergesetzt werden. Leider wird die kooperierende Jugendeinrichtung AWO Deutz/Kalk in der Giessener Strasse in Kürze geschlossen. Daher wird derzeit eine alternative offiziell eingetragene Jugend- bzw. Sozialeinrichtung gesucht!

Hinter den Kulissen: My Spaces Klangwerkstatt (c) Tessa Knapp

RAUM FÜR ALLE

January 16th, 2013 by isabelle reiff

Am 1.12.2012 wurde gemeinsam entschieden, was mit den 10.000 € gemacht werden soll:

1. Der Raum in der Kalk-Mülheimer-Str. 61 wird von der Gruppe “Raum” für weitere 6 Monate betrieben. Dabei soll der Grundgedanke - ein Raum für alle - beibehalten werden. Der Raum lebt weiter als Café, Marktplatz, Treffpunkt, Veranstaltungsort und als Vernetzungsangebot. Das Konzept wird dahingehend angepasst werden, dass der Raum finanziell rentabel wird. Wer an der Gestaltung des Raums mitwirken will, meldet sich bitte bei Sandra Jasper, die sich mit ihren Mitstreitern weiterhin um den Raum kümmern wird: sag.ja@t-online.de

2. Eine “Selbstfinanzierte Leihgemeinschaft” erhält Anschubfinanzierung: http://www.kalkfueralle.de/gruppe-wir-sind-die-bank-self/

3. Zwei Umsonstregale sollen auf den Josephskirchplatz aufgestellt werden: http://www.kalkfueralle.de/gruppe-umsonstladen/

Sobald der Dokumentarfilm von Rami Hanze fertig ist, gibt es hier eine Meldung dazu.

Der Kalkberg ruft

January 15th, 2013 by isabelle reiff

Eine Antwort hat er noch nicht bekommen, eine Antwort darauf, was mit ihm geschehen soll. Nach neuen Ideen, eine Aussichtsplattform auf halber Höhe zu errichten, gab es Gegenvorschläge in Form einer Machbarkeitsstudie, den Hubschrauberlandeplatz so einzukapseln, dass der gesamte Restberg öffentlich zugänglich bleibt.

In der Zwischenzeit errichteten Ideenreiche einen förstertauglichen Hochsitz auf dem Bergplateau. Dieser wurde leider umgehend von der GSE entfernt. Im selben Zuge nahmen die Banausen den hölzernen Schriftzug mit.

Doch damit sind noch lange nicht alle Probleme vom Berg. Jetzt muss sich die Stadt des Verdachts der Veruntreuung öffentlicher Gelder erwehren. Im Klartext hat sie für den Berg das Elffache des von ihr selbst ermittelten Wertes bezahlt. Für einen Berg voller Altlasten wohlgemerkt: Auf der nordwestlichen Bergseite versinkt man knietief in Altöl. Mehr dazu unter report-k. Das letzte Wort ist auch hier noch lange nicht gesprochen.

KALK FÜR ALLE

October 27th, 2012 by isabelle reiff

Kran51 unterstützt das Bürgerprojekt „Kalk für alle“. Damit es auch Realität werden kann, ist es auf möglichst viel Beteiligung angewiesen. Letztendlich geht es auch darum, 10.000 Euro sinnvoll zu investieren. Welches Vorhaben wäre wohl am sinnvollsten, am nachhaltigsten? Alle Nachbarn können bei der Beantwortung dieser Frage mit abstimmen oder eigene Vorschläge  einbringen, entweder im Internet oder in Echt, in der Kalk-Mühlheimer-Straße 61: Der ehemalige Fahrradladen wurde toll renoviert und bietet viel Fläche zum Austausch auf zwei Etagen. Täglich ist hier was los, vom Scheibenbillard spielen bis zum gemeinsamen Fußballgucken (siehe Programm). Geöffnet ist montags bis freitag von 14-19 Uhr, samstags und sonntags von 11-19 Uhr.
Der Prozess der Entscheidungsfindung wird von Rami Hamze, von dem die ganze Idee stammt, gefilmt.

Dazu Rami:
«Für alle Teilnehmer, die bei “Kalk für alle” mitmachen wollen, aber nicht gefilmt werden möchten, finden wir gemeinsam eine Lösung. An einigen Terminen (z.B. bei der Entscheidung über die 10.000€) muss ich aber filmen. Ich bitte alle um Verständnis dafür, dass die Aktion “Kalk für alle” ohne den Dokumentarfilm nicht bzw. jedenfalls nicht von mir gestartet worden wäre. Ich hoffe sehr, dass sich genügend Menschen finden werden, die trotzdem unter diesen Umständen immer noch mitmachen wollen. Der Film soll auf keinen Fall irgendjemanden in die Pfanne hauen, sondern ein positive Botschaft vermitteln: Wenn man zusammenarbeitet, ist Vieles möglich!»

Wieso gerade Kalk?
«Weil in Kalk Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, unterschiedlicher Herkunft, mit verschiedenen Migrationsgeschichten leben. Weil Kalk von immer mehr Studenten, Kreativen und jungen Familien bevölkert wird. Weil die Frage akut ist, wie weit die Gentrifizierung in Kalk gehen wird. Weil sich die Frage stellt, ob es möglich ist, dass die Zugezogenen mit den Alteingesessenen zusammenarbeiten.»

Wieso gerade ein Film über so etwas? Warum interessiert Dich das?
«Meine bisherigen Filme waren sehr komödiantisch. Ich wollte als Debütfilm aber etwas machen, das nicht nur die Zuschauer im Kino und am Fernsehbildschilm unterhält, sondern vorher schon etwas bewegt. Wenn „Kalk für alle“ dazu beitragen kann, dass irgendwer in Kalk davon profitieren kann, dann hat das Projekt seinen Zweck erfüllt. „Kalk für alle“ ist meine Art, mich gesellschaftlich zu engagieren. Ich bin aber kein Vereins- oder Parteimensch, ich bin Filmemacher und kann diesen Beruf am besten.»

Wo kommst Du selbst her? Wohnen tust Du ja in Ehrenfeld.
«Ich bin aus Paderborn. Meine Eltern sind syrisch-palästinensisch. In der Tat habe ich die Hoffnung, dass ich durch meinen eigenen „Migrationshintergund“ einige Migranten in Kalk dazu bewegen kann, bei „Kalk für alle“ mitzumachen und die teilweise selbst gewählte Isolation, teilweise aber aber auch das zurecht empfundene Ausgeschlossensein beiseite zu lassen.»

Wie soll es weitergehen?
«Ich habe alle bisher eingereichten und vor Ort ausgesprochenen Ideen gebündelt und in Themenblöcke sortiert. Ab jetzt sollten die Ideen in Gruppen weiterentwickelt, seriös kalkuliert und auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden. Zu diesem Zweck sollten mir alle Interessierten mitteilen, bei welchen Gruppen sie mitarbeiten wollen. Der Termin für die Entscheidung und Abstimmung wurde auf den 1. Dezember verschoben, weil ich für diesen Termin eine Mediatorin gewinnen könnte, die bei evtl. Uneinigkeiten schlichten soll. Pro Gruppe wird es eine Stimme bei der Abstimmung geben, sodass ein Konsens notwendig sein wird. Jederzeit kann man sich bei „Kalk für alle“ auf der Kalk-Mülheimer-Str. 61-63 treffen. So ist es auch möglich, dass weitere interessierte Bürger an den Diskussionen teilnehmen und sich anschließen.»

Danke! Mehr unter: “Ideen für Kalk