Hintergrund

Strukturwandel
Mit der Gründung des Vereins reagieren wir auf ein wachsendes Bedürfnis innerhalb des Stadtteils, dessen Bevölkerungsstruktur sich in den letzten Jahren rapide verändert. Durch den Zuzug vieler junger Menschen (insbesondere Studenten und kreativ Arbeitender) ist in diesem ehemals industriell geprägten Viertel ein enormes kreatives Potential entstanden, das vor Ort jedoch kaum sichtbar ist.
Bisher bietet Kalk diesen Menschen günstigen Wohnraum und gute Einkaufsmöglichkeiten, jedoch keine “Heimat”. In Kalk wird gewohnt, aber nicht gelebt. Die Freizeit und der kreative Berufseinstieg bleiben linksrheinisch angesiedelt.

Angebot und Image
Kalk bietet im Vergleich eher wenig Freizeit- und damit auch Wohnqualität (gepflegte Parks, Cafes, Clubs, Kino etc.) und ein noch schlechteres Image nach außen. Als Konsequenz stellt Kalk immer nur eine vermeintlich schlechtere Alternative zum restlichen Köln dar, und die positiven Dinge, die wir als Bewohner mit dem Stadtteil verbinden, lassen sich nach außen gegenüber anderen oft nur mühsam vermitteln.
Mit Kran51 schaffen wir ein kulturelles Angebot gerade für eine junge kreative Zielgruppe, die als Multiplikator besonders wichtig ist, und die den Stadtteil mitgestalten will.
Angebote wie der Kran51-Mittwoch bieten Identifikation und helfen dabei, Bewohner an den Stadtteil zu binden. In der Folge kommen auch mehr Besucher kommen und erkennen, dass sich in Kalk etwas tut, auch dass die Internationalität bereichernd und nicht nur räumlich Potenzial vorhanden ist und die Verkehrsanbindung exzellent …, viel besser, als dem Sagen nach!